das gschwandner. ein legendäres wiener etablissement

Auszug aus dem Kapitel: „Die Gschwandners und das Gschwandner – Eine Familiengeschichte als Firmengeschichte“ von Astrid Göttche (S. 20):


Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war das Gschwandner eines der bekanntesten Vergnügungsetablissements der Stadt. Zurückzuführen ist dies auf die Geschäftstüchtigkeit und die Passion der Lokalbesitzer: der Familie Gschwandner. Vier Generationen lang leiteten Mitglieder der Familie die Geschicke des Lokals – vom Heurigen bis zum „eleganten Etablissement“. Sie prägten die Marke „Gschwandner“ und schufen eine Institution, die ihre Spuren in der Wiener Stadtgeschichte ebenso hinterließ wie im Bewusstsein bezirksinteressierter Wiener.
Über den Ursprung der Familie Gschwandner ist heute nur mehr wenig bekannt. Dem Illustrirten Wiener Extrablatt von 1883 zufolge waren die Gschwandners „ein gar vornehmes, altes Geschlecht, das vor mehr denn 200 Jahren angeblich aus Ungarn nach Hernals kam, sich dort ansiedelte und den Wienern liebe und brave ‚Leutgeber‘“ 2 war. Innerhalb der Familie nimmt man an, dass Bauern nach der Türkenbelagerung und dem Gefecht am Frauenfeld in Hernals 1683 vom Salzburger Stift St. Peter zur Niederlassung nach Hernals geschickt wurden und ihre Vorfahren auf diese Weise in diese Region kamen. Die Kirchenmatriken der Pfarre Hernals bestätigen, dass die genealogischen Spuren der Familie Gschwandner in Hernals bis ins 17. Jahrhundert zurückführen.`


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In 14 Tagen folgt hier auszugsweise ein weiteres Kapitel.


Ende März: Erich Bernard, Wolfgang H. Salcher: „Vom Heurigen zum Etablissement. Die Architektur und Baugeschichte rund um das Gschwandner.

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