Vienna Design Week

VIENNA DESIGN WEEK 2012
28. September - 7. Oktober 2012


Festivalzentrale im Gschwandner
Öffnungszeiten:28. September - 7. Oktober, Mo-Fr 12–19h, Sa 10–22h, So 10–15h


Die VIENNA DESIGN WEEK, Österreichs größtes Designfestival, findet in diesem Jahr zum sechsten Mal von 28. September bis 7. Oktober 2012 statt. Einmal mehr werden nationale wie internationale Positionen aus Produkt-, Möbel-, Grafik und Industriedesign sowie experimentelle Ansätze auf dem von Tulga Beyerle und Lilli Hollein kuratiertem Event präsentiert. Entstehungs- und Produktionsprozesse offenzulegen und das experimentelle Arbeiten vor Ort anzuregen, sind Kernelemente des Festivalkonzepts.


Die VIENNA DESIGN WEEK macht ganz Wien zum Schauplatz und zum Schauraum für Design. In enger Zusammenarbeit mit den Wiener Museen, produzierenden Betrieben und DesignerInnen aus aller Welt zeigt das Festival sehr unterschiedliche Zugänge zum Thema – inhaltlich wie örtlich. International, aber lokal verortet, so lautet das Motto.


Vorschau: Programmpunkte und Highlights 2012
Mit über hundert Veranstaltungen, Ausstellungen, ortsspezifischen Installationen, Gesprächen und Diskussionsrunden, und ausreichend Gelegenheit zum Feiern und Netzwerken ist die VIENNA DESIGN WEEK nicht nur Anziehungspunkt für die internationale Designszene, sondern spricht explizit auch das breite Publikum der WienerInnen und WienbesucherInnen an.

Der Fokus liegt dieses Jahr auf der Ottakringer Straße, dem Boulevard zwischen 16. und 17. Bezirk und dem Gschwandner. Das ehemalige Etablissement aus dem 19. Jahrhundert wird mit einer Reihe an Veranstaltungen eine sehenswerte Anlaufstelle des Festivals sein.
Internationale ExpertInnen und Stars der Branche stellen sich selbst, ihre Arbeiten und verschiedene Design-relevante Themen. Talks zum Thema Kreativszenen im Vergleich Wien/Berlin finden im Gschwandner statt.


Pop-Up-Café in der Festivalzentrale im Gschwandner
Täglicher Treffpunkt für alle FestivalbesucherInnen und DesignerInnen
Location: Das Gschwandner, Geblergasse 36-40, 1170 Wien
Öffnungszeiten: 28.9.-7.10., Mo-Fr 12–19h, Sa 10–22h, So 10–15h


Im großen Ballsaal des ehemaligen Vergnügungsetablissements Gschwandner, der diesjährigen Festivalzentrale, betreibt Morisson Catering das VIENNA DESIGN WEEK Pop-Up-Café. Um allen BesucherInnen in der Festivalzentrale eine authentische Kaffeehaus-Atmosphäre zu bieten wird das Café von Thonet eingerichtet, genauer mit den Stühlen 107 von Robert Stadler sowie Tischen von James Irvine aus der Muji manufactuerd by Thonet Kollektion. Auf stolzen 490 m² bietet das temporäre Café rund 60 Sitzplätze, einen Lounge-Bereich sowie eine Bühne für Live Acts und weitere Programmpunkte. Für das leibliche Wohl sorgt Morisson Catering: Neben gängigen Klassikern der Wiener Kaffeehaus-Kultur wie Mehlspeisen und Torten, Würstl, einer kleinen Auswahl an kalten und warmen Speisen werden unter der Woche wechselnde Bio-Mittagsmenüs (Montag bis Freitag, 12 bis 16 Uhr) sowie Brunch am Wochenende (Samstag und Sonntag, ab 10 Uhr) angeboten.


Stadtarbeit und Social Design

Beim Festivalformat Stadtarbeit, das heuer Premiere feiert, löst sich Design vom gestalteten Ding und wendet sich urbanen und sozialen Räumen in ihrer Vielgestalt und Komplexität zu. Fünf Projekte wurden über einen Open Call und nach Auswahl durch eine Jury für die VIENNA DESIGN WEEK ausgewählt, die sich mit dem sozialen – kulturellen – räumlichen Gefüge in Wien befassen, mit Institutionen und gesellschaftlichen Konventionen. Sie rücken diese in den Fokus und zeigen gestaltend per Intervention andere, alternative Wege auf. Stadtarbeit trägt nicht zuletzt der Weiterentwicklung des Designbegriffs rechnung, wie er etwa beim „Social Design“ anklingt: gestaltet werden nicht Objekte, Produkte oder Architektur, sondern Prozesse und Lebensräume, in deren Mittelpunkt stets die Menschen stehen: maßgeblich und aktiv teilnehmend.


Lena Goldsteiner (AT) - Theatre of Destruction
Work in Progress
Dauer: Fr 28.9. bis So 7.10.
Cocktail: Sa 29.9., 18h
Das „Theatre of Destruction“ sitzt in einem größeren Kontext von Reparatur, Produktion und Plastikrecycling. Statt scheinbar wertlose und kaputte Haushaltsgeräte auf die Müllhalde zu werfen, kann man sie an diesen Ort bringen, wo ihnen neues Leben ermöglicht wird. Die Geräte werden repariert, während das vergilbte Plastik zerschlagen und zerkleinert wird, damit es in der Produktionsstätte wieder neue Anwendungen finden und der Lebensweg des Plastiks und der Geräte verfolgt werden kann. Dein neuer Mixer war zuvor der Toaster deines Freundes und dein Haarföhn ist aus einem Wasserkocher gemacht! Das Projekt wird von D.R.Z. Demontage und Recyclingzentrum unterstützt.


Lena Goldsteiner, geboren 1988, schloss im Juni 2012 ihr Industriedesignstudium an der Universität für angewandte Kunst Wien ab. Ihre Mentoren während ihrer Studienzeit waren unter anderem Hartmut Esslinger und Fiona Raby. Lena lebt und arbeitet derzeitin Wien sowohl an eigenen, als auch an Projekten in Zusammenarbeit mit KollegInnen aus den Bereichen Grafik, Illustration und Industriedesign.


VIENNA DESIGN WEEK http://www.viennadesignweek.at

 

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